Osteopathie für Säuglinge

Quelle: Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.
Quelle: Verband der Osteopathen Deutschland (VOD) e.V.

Aus Sicht der Osteopathie können bereits mit der Geburt Funktionsstörungen entstehen, die erst Jahrzehnte später zu Symptomen führen oder bestimmte Erkrankungen begünstigen. Die Osteopathin sucht nach Ursachen der Funktionsstörung mit dem Ziel, der betroffenen Struktur ihre ursprüngliche Bewegung zurückzugeben.

 

Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, das Kind in seiner Entwicklung optimal zu unterstützen und die Selbstheilungskräfte des kleinen Körpers zu mobilisieren.

Die osteopathische Behandlung

Die Behandlung beginnt mit einem ausführlichen Anamnesegespräch. Hierbei mache ich mir ein Bild über den Gesundheitszustand Ihres Kindes und bekomme erste Hinweise über die Ursachen der Beschwerden des kleinen Patienten.

 

Anschließend führe ich mit meinen Händen eine umfassende körperliche Untersuchung durch. Mit sanften Tests untersuche ich die verschiedenen Gewebestrukturen. Bei jeder Untersuchung werden folgende Systeme untersucht:

  • das parietale System: Knochen, Gelenke, Muskel und Faszien
  • das viscerale System: die Inneren Organe
  • das cranio-sakral System: die Schädelknochen und das Kreuzbein, die über die Dura mater im Rückenmarkskanal miteinander in Verbindung stehen

Nachdem ich die Ursache der Beschwerden aufgespürt habe, behandle ich die Strukturen sanft mit verschiedenen osteopathischen Behandlungstechniken. Ziel ist es, eine verbesserte Dynamik des Gewebes zu erreichen. Die Behandlung wird individuell angepasst und richtet sich danach, sie der Körper des Säuglings reagiert. Meine Behandlungsweise ist sanft, regulierend, behutsam und ausgleichend.

 

Die Untersuchung und Behandlung erfolgt in ruhiger Atmospähre. Wenn Ihr Kind trotzdem unruhig werden sollte, kann die Behandlung auch auf dem Arm oder beim Stillen durchgeführt werden.

 

Bei Säuglingen beträgt die Behandlungszeit ca. 30 - 40 Minuten.

 

Die Häufigkeit einer osteopathischen Behandlung ist abhängig von dem Beschwerdebild Ihres Kindes.

Zwischen den Behandlungen liegt in der Regel ein Zeitraum von zwei bis sechs Wochen. Es ist wichtig, dem Körper Zeit zu geben, um auf die während der Behandlung gesetzten Reize reagieren zu können.

 

Für Säuglinge bis 6 Monate biete ich samstags auch Hausbesuche an.